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Erhöhung der Pfändungsfreigrenze für Schuldner

 

Zum 01.07.2017 steigen die Freibeträge für Schuldner. Was bedeutet das? Liegt beim Arbeitgeber eine Pfändung des Gehaltes vor, muss er mit Hilfe einer Lohnpfändungstabelle den vom Nettolohn pfändbaren Betrag an den Gläubiger abführen und den unpfändbaren Teil an den Arbeitnehmer auszahlen. Dieser unpfändbare Teil wird sich nun erhöhen – lag die Grenze bislang bei 1.073,88 €, so kann von Juli an erst ab einen Betrag von 1.133,80 € gepfändet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher der Lohn, desto höher ist der pfändbare Betrag. Durch die Erhöhung des Freibetrages erhalten Arbeitnehmer mit höheren Einkommen jedoch den Anreiz, einen gut bezahlten Beruf in ihrer Schuldensituation auch weiterhin auszuüben.

„Erfüllt der Schuldner Unterhaltspflichten, kommen zu diesem Betrag noch monatlich 426,71 € für die erste Person und 237,73 € für die zweite bis fünfte Person hinzu“, erläutert Norbert Telöken von der Schuldnerberatungsstelle in Simmerath. Grundsätzlich entnimmt der Arbeitgeber die unterhaltspflichtigen Personen aus der Steuerkarte. „Sollte der Schuldner weiteren Personen zum Unterhalt verpflichtet sein, muss er dies seinem Arbeitgeber mitteilen“, führt Telöken weiter aus. „Geschieht dies nicht, kann es passieren, dass wesentlich mehr an den Pfändungsgläubiger abgeführt wird. Es empfiehlt sich also in jedem Fall, schon vorab den Arbeitgeber in einem offenen Gespräch über eine drohende Lohnpfändung zu informieren.“ Auf diese Weise lasse sich eine Belastung des Arbeitsverhältnisses am ehesten vermeiden.

Neben der Berechnung des Freibetrages muss der Arbeitgeber weitere Regelungen beachten. Hierzu zählt etwa die Pfändung von Zuschlägen wie Schichtdienst, Urlaubsgeld, Überstundenvergütung oder Weihnachtsgeld. So sind beispielsweise Aufwandentschädigungen, Auslösen oder Gefahrenzulagen in angemessenem Rahmen nicht pfändbar. „Immer wieder erhalten wir in diesem Zusammenhang auch Anfragen zum Kindergeld“, stellt Kollegin Dorothea Gehlen vom Beratungsbüro in Schleiden fest. „Dieses zählt nicht zum pfändbaren Nettoeinkommen! Es darf bei der Berechnung des Pfändungsbetrages nicht berücksichtigt werden.“ Sollte der Schuldner durch die Lohnpfändung sozialhilfebedürftig bzw. ALG II-berechtigt werden, so kann er, je nach Art des Gläubigers, beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Erhöhung der Pfändungsfreigrenze stellen. „Bei der Berechnung des sogenannten ‚Sozialrechtlichen Existenzminimums‘ stehen wir gerne zur Verfügung“, betont Andrea Zens, unsere Schuldnerberaterin in Mechernich in Kall. Ferner betrifft die Anhebung der Pfändungsfreigrenze auch die Kontopfändung. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Kreditinstitute diese Freibeträge automatisch umstellen werden, vermuten unsere Berater/innen.

Die neue Pfändungstabelle kann bei der Schuldnerberatung angefordert werden und zudem absofort als hier als PDF heruntergeladen werden. Unser Dienst bietet Unterstützung rund um das Thema Schulden und Verbraucherinsolvenzverfahren. Er ist bei Haushaltsplanung, Pfändungsschutz, Verhandlung mit Gläubigern, Absprachen mit Arbeitgebern, Forderungsüberprüfung, Hilfe bei juristischen Problemen, Informationen über Sozialleistungen sowie bei der Verbraucherinsolvenz behilflich. Alle Kontakt- und Sprechstundendaten finden Sie ebenfalls auf dieser Seite.

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