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Studium Soziale Arbeit


Zulassungsvoraussetzung:

  • Fachoberschule für Sozialarbeit/Sozialpädagogik
  • Fachhochschulreife
  • Abitur (erhöht die Chancen)
  • 3monatiges Vorpraktikum in einer sozialen Einrichtung (nur Katholische Hochschule (KatHO) NRW).


Abschluss:

  • Bachelor (B.A.) → früher schloss man das Studium mit einem Diplom ab, Vorteil am Bachelor heute: er ist international anerkannt und erleichtert die Jobsuche im Ausland.
  • Studiendauer: 6 Semester (3 Jahre)
  • KatHO NRW: bietet direkt anschließenden Master-Studiengang (M.A.) an.

    Voraussetzung für den ist abgeschlossenes Bachelor-Studium mit einer Gesamtnote von mindestens 2,0. Der Master ist für Bachelor-Absolventen/-innen zur wissenschaftlichen Fundierung und Weiterentwicklung von Theorie und Praxis gedacht. Hier gibt es noch einmal verschiedene Schwerpunkte in den Studiengängen.


Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Sozialmanagement
  • Psychotherapie
  • Betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikationen (für Leitungsposition oder Geschäftsführung in Verbänden oder Behören)
  • Sozialtherapie
  • ...

Studieninhalte und Berufsbild:

Ziel des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit ist, die Studierenden durch praxisorientierte Lehre auf wissenschaftlicher Grundlage zu professionellem Handeln in Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit zu befähigen. Es werden „Berufsgeneralisten“ ausgebildet! Spezialist wird man erst nach dem Studium.


Studieninhalte:

  • Fachwissenschaft Soziale Arbeit
  • Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit
  • Überblick über die verschiedenen Berufsfelder der Sozialen Arbeit
  • Psychologie, Recht, Pädagogik, Politik u.a.
  • Reflexionskompetenz bzgl. ethischer Aspekte der Sozialen Arbeit
  • Schlüsselqualifikationen (wie zum Beispiel professionelle Beziehungsgestaltung, Teamfähigkeit etc.)
  • Praxissemester/Praxis-Studium

 

Und nach dem Studium?

Soziale Arbeit hilft Menschen in verschiedensten Problemsituationen. In wenigen Berufszweigen sind die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie in der Sozialen Arbeit. Die Caritas bietet beispielsweise folgende Praxisfelder:

  • Psychisch Kranke
  • Suchtkranke
  • Schuldner- und Insolvenzberatung
  • Rechtliche Betreuungen
  • Schwangerschaftsberatung
  • Kinder, Jugendliche und Familie (Bsp. Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsberatung,...)
  • Altenhilfe
  • Allgemeine Soziale Beratungsstellen (Clearing)
  • Flüchtliche/Migranten
  • Internationale Hilfsprojekte (z.B. Caritas International)
  • Arbeitslose, Qualifizierungsmaßnahmen
  • Menschen mit Behinderungen
  • Strafvollzug
  • Obdachlosenhilfe / Streetwork
  • Initiierung und Koordination von Projekten mit Ehrenamtlichen


Wo finde ich Arbeit? Was verdiene ich?

Träger der freien Wohlfahrtspflege:

  • Caritas
  • Malteser
  • Diakonie
  • Arbeiterwohlfahrt
  • Paritätischer Wohlfahrtsverband
  • Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden

sowie

  • Kommunen (Jugendamt, Allgemeine Soziale Beratung (ASB), Gemeindesozialarbeit)
  • Schulen (Schulsozialarbeit)
  • Betriebe (Betriebliche Sozialarbeit)

Es gibt zudem Möglichkeiten der Selbständigkeit. Viele Sozialarbeiter/-pädagogen haben beispielsweise ein Beratungsbüro für rechtliche Betreuungen oder Ähnliches eröffnet.


Vergütungen (Brutto) nach den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) der deutschen Caritas:

  • nach dem Studium:   2.656,58 €
  • Endstufe:                 3.962,02 €

  • Durch die Aufnahme in der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) hat man zusätzlich eine Betriebsrente

Träger wie die Diakonie, Malteser, Arbeiterwohlfahrt etc. haben jeweils eigene Tarifverträge. Wer in kommunalen Einrichtungen beschäftigt ist, wird nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVÖD) eingruppiert.

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