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Spende: 500 € an Projekt der Clara-Fey-Schule

Erlös des Adventsbasars kommt dem Centro Cultural Masis in Sucre/Bolivien zugute
Kindern wird ihre indigene Kultur wieder nähergebracht, berufliche Perspektiven werden vermittelt

Scheckübergabe Clara Fey Schule 2019

Unser Advent-Event am 1. Dezember vergangenen Jahres war trotz der extrem widrigen Witterungsverhältnisse – heftige Sturmböen und viel Regen machten uns und den Gästen zu schaffen – gut besucht. Die aufgebauten Buden im Garten der ehemaligen Villa Wigger und wärmende Feuerstellen sorgten für ein stimmungsvolles Ambiente und viel positives Feedback. Zahlreiche Partner hatten das Event möglich gemacht, so auch die Clara-Fey-Schule mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 6b, 8d, der Oberstufe und Schülervertretung sowie den Lehrkräften Philipp Schuh, Anna Krebs und Ralph Pompe.

Die Schüler verkauften nicht nur Waffeln und Lose für die Tombola, sondern gestalteten auch den musikalischen Rahmen durch ihre Schulband mit. Von den Tageseinnahmen spendeten wir daher 500 € an die „Boliviengruppe“ der bischöflichen Schule. Diese Gruppe unterstützt ein Kulturzentrum, das Centro Cultural Masis in Sucre/Bolivien, das indigenen Kindern und Jugendlichen Alternativen zum Leben auf der Straße aufzeigt, berufliche Perspektiven bietet und ihre ursprünglichen Traditionen stärkt. Die Schüler nahmen nun den symbolischen Spendenscheck von Geschäftsführer Rolf Schneider (4.v.r.) entgegen. Michael Richardy (7.v.l.), Referent für Pastoralpersonal im Bistum Aachen und Vorsitzender des Vereins „Bolivienbrücke e.V.“, wird das Geld im April in Südamerika überbringen.

„Ihr habt Euch super eingebracht“, lobte Rolf Schneider die Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der aktiven Mitgestaltung des Adventbasars. „Wir wollen daher unbedingt die Clara-Fey-Schule unterstützen, damit ihr erfahrt, dass sich euer toller Einsatz lohnt!“ Er wünsche sich auch weiterhin Unterstützung und Zusammenarbeit mit ihnen. „Als ich von der Spende an uns erfuhr, sollte ich mir etwas überlegen“, schilderte Schulseelsorger Bruno Müller (r.) die Hintergründe. Gemeinsam mit Kollegin Michaela Brock hatte er vor einigen Jahren die Zusammenarbeit mit der Gemeindecaritas des Wohlfahrtsverbandes auf den Weg gebracht. „Da das Centro Cultural Masis in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, bin ich auf unsere Boliviengruppe gekommen.“ Das Kulturzentrum wird weltweit durch die Musikgruppe ‚Los Masis‘ vertreten, die im vergangenen Frühjahr an der Clara-Fey-Schule und für die Öffentlichkeit in einem Abendkonzert am Johannes-Sturmius-Gymnasium spielte. Die bei allen Konzerten gesammelten Spenden dienen der Finanzierung des Centro Cultural Masis.

„Mit 500 € kann man in Bolivien ganz viel bewegen“, betonte Michael Richardy, der den Anwesenden den Sinn und Zweck des Zentrums näherbrachte. Es liegt 2.800 Meter hoch in den Anden und vermittelt Kindern und Jugendlichen, die aufgrund schwieriger sozialer und wirtschaftlicher Verhältnisse auf der Straße leben, ihre alte indigene Kultur. Es gestaltet traditionelle Feste, Tänze, Theateraufführungen und Spiele und stärkt so das eigene, ursprüngliche Selbstbewusstsein. Zudem gibt es in Bolivien keine Schulpflicht und der freiwillige Schulbesuch ist für die meisten Eltern nicht zu bezahlen. Deshalb müssen bereits 4-jährige Kinder arbeiten, um für die Familie Geld mit zu verdienen. Sie sehen keine Perspektive und leben meist auf der Straße, geraten häufig in die Kriminalität und Drogenabhängigkeit. Die Mitarbeitenden des Zentrums holen die Kinder und Jugendlichen mittels verschiedener Bildungs- und Begleitangebote aus ihrer Verwahrlosung und versuchen so, ihnen eine berufliche Zukunft aufzuzeigen sowie eine Alternative zum Leben auf der Straße zu ermöglichen. Die Situation der Einheimischen haben sich in den fünf Jahrzehnten deutlich verbessert, unterstrich Richardy: „ ‚Wir hätten es ohne das Zentrum nie geschafft, Berufe zu erlernen‘ ist die Aussage zahlreicher Indios heute.“ In den Osterferien wird er zu den Feierlichkeiten nach Bolivien fliegen und alle Spenden mitnehmen. Die Seriosität des Projektes wird durch MISEREOR und den Verein Bolivienbrücke abgesichert

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