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Der Klienten-Blog

Einige Klienten unseres Fachbereichs Psychiatrische Dienste haben den Wunsch geäußert, selbstgeschriebene Gedichte, Erlebnisberichte aus ihrem Leben als psychisch Erkrankter, Bilder, Video- oder Musikbeiträge in offener oder auch namentlich anonymisierter Form zu veröffentlichen. Der Fantasie sollten keine Grenzen gesetzt werden. So ist dieser neue Klienten-Blog entstanden. Nach und nach werden wir hier Beiträge von Menschen mit einer psychischen Erkrankung einstellen. Wir danken allen, die mitmachen, für ihre Aufrichtigkeit und ihren Mut, einen so persönlichen Teil von sich hier preiszugeben. 

Hilflos 

Erinnerungen, mich trauern lassen
nur Stille um mich her;
kann mich selbst nur noch hassen
mein Herz ist kalt und leer.

Kein Stern, der mich weist wohin,
meine Träume im Wind verwehn,
und die Dunkelheit tief in mir drin,
lässt alle Hoffnungen vergehn.

Das Schicksal – alle Fäden hat durchtrennt –
geweint sind alle Tränen;
das Leben kein Erbarmen kennt;
die Dämonen nicht aufhören zu quälen.

Ich bin müde, es lastet jeder Tag;
Meine Seele nur noch Asche ist –
die Schmerzen ich nicht ertrag,
der Tod mich aus der Hölle grüßt.

Michael Müller

Gedichte in Tinte nackt baden lassen: Teil 4

Berührende Lyrik von Nils und Hedwig Ponten,
gezeichnet und gestaltet von Horst Breiter.

 

Es handelt sich um ein mehrseitiges Buch, das wir hier in mehreren Abschnitten nach und nach vorstellen.

Hier der letzte Teil:

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Gedichte in Tinte nackt baden lassen: Teil 3

Berührende Lyrik von Nils und Hedwig Ponten,
gezeichnet und gestaltet von Horst Breiter.

 

Es handelt sich um ein mehrseitiges Buch, das wir hier in mehreren Abschnitten nach und nach vorstellen.

Hier Teil 3:

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Biografie von "Holzwurm", Kapitel 3

Leonberg - Gebersberg: 

Endlich ein schönes großes Kinderzimmer für mich. Es war eine schöne große Wohnung, hatte mein eigenes Badezimmer mit eigenen Ein und Ausgang. Ich habe mich recht schnell in die Wohnung eingelebt es gab nur ein Problem ich war in Leonberg auf einer Hauptschule ich musste aber die schule wiedermal wechseln nun musste ich nach Höffingen in die Hauptschule wieder neue Klassenkameraden..

[...]

Das gesamte Kapitel gibt es HIER.

Gedichte in Tinte nackt baden lassen: Teil 2

Berührende Lyrik von Nils und Hedwig Ponten,
gezeichnet und gestaltet von Horst Breiter.

 

Es handelt sich um ein mehrseitiges Buch, das wir hier in mehreren Abschnitten nach und nach vorstellen.

Hier Teil 2:

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Biografie von "Holzwurm", Kapitel 2

Leonberg - Silberberg 1991-1992: 

Es war schon Morgens wie wir in unsern neuen Zuhause ankamen. Der erste Eindruck von der Gegend war Wald und nochmal Wald.

Das neue zuhause war aber recht klein leider.
Mein Kinderzimmer war so klein das ich nicht drin spielen konnte also musste ich immer im Wohnzimmer spielen was sehr oft für Ärger sorgte den mein Stiefvater musste oft im Büro arbeiten und bekam auch sehr oft Besuch von der Arbeit her.
Was ich auch nicht gewohnt war ist das es viele berge gab.

[...]

 

Das gesamte Kapitel gibt es HIER.

Gedichte in Tinte nackt baden lassen

Berührende Lyrik von Nils und Hedwig Ponten,
gezeichnet und gestaltet von Horst Breiter.

 

Es handelt sich um ein mehrseitiges Buch, das wir hier in mehreren Abschnitten nach und nach vorstellen.

Hier Teil 1.

Liebe

Liebe Tränen webt,
Liebe dich in den Himmel hebt,
Liebe dich zu den Sternen trägt,
Liebe dein Herz mit Sehnsucht quält.

Liebe kommt auf leisen Schwingen,
Liebe lässt dein Herz erklingen,
Liebe so viel Glück kann bringen,
Liebe Liebe wird gewinnen.

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Abschied eines Narren

Blick ich in den Spiegel – einen Narren ich schau,
mit Tränen in den Augen, alt und grau,
gezeichnet von Qualen, gebeugt vom Schmerz, 
die Seele verbrannt, zersplittert das Herz
und alle Träume, alles Sehnen – ertränkt im blutigen Morgentau.

Ist’s nur dies‘, was das Leben mir zugedacht?
Von Allem verraten, einsam und allein existiern in dunkler Nacht?
Bin hilflos – kann die Bürde nicht länger tragen;
warum bloß? – Fragen über Fragen;
das Schicksal meinen Zorn entfacht.

All die Menschen, die mich verlassen;
in meiner Ohnmacht haben allein gelassen;
in der Verdammnis dunklem Licht 
nein, vergeben kann ich ihnen nicht;
aber auch nicht hassen.

So will ich denn in Stille gehen;
möchte keine Tränen sehn
ich vielleicht im Tod einen Sinn denn finde
so vergebt mir diese Sünde
wenn ich mir das Leben nehm.

So nehm ich Narr denn Abschied nun –
um in des Grabes Kühle friedlich zu ruhn.

Michael Müller

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